ÜBERFÜHRUNG VERSTORBENER · AUS ÖSTERREICH

Überführung Verstorbener aus Österreich nach Rumänien

Österreich ist eines der dem Zielland nächstgelegenen Länder der rumänischen Diaspora, und die Überführung von dort nach Rumänien erfolgt fast ausschließlich auf dem Landweg durch Ungarn. Die Fahrt von Wien bis zur Grenze dauert rund zehn Stunden, was die Überführung aus Österreich zu einer der schnellsten macht. Die Gesamtkosten liegen in der Regel zwischen 2.500 und 4.500 €, die Dauer beträgt 3 bis 5 Tage. Wir übernehmen alles — Leichenpass, österreichische Dokumente, Einbalsamierung und Haus-zu-Haus-Transport bis zum Friedhof in Rumänien.

Gesamtkosten
2.500–4.500 €
Dauer
3–5 Tage
Transport
Auf dem Landweg
Städte
Wien, Salzburg, Graz, Linz
Relief map of Europe with route markers — planning the journey home
Illustration: Die kurze Straßenroute aus Österreich, durch Ungarn, Richtung Rumänien.

Wie läuft die Überführung aus Österreich ab?

Alles beginnt mit einem Anruf. Wir übernehmen die Koordination mit unserem Partner in Österreich, der den Verstorbenen abholt, die transportkonforme Einbalsamierung vornimmt und den Sarg vorbereitet.

Parallel dazu werden die österreichischen Dokumente vorbereitet: die Sterbeurkunde (Sterbeurkunde), ausgestellt vom Standesamt der Gemeinde, in der der Tod eingetreten ist, auf Grundlage der ärztlichen Todesbescheinigung (Todesbescheinigung). Der österreichische Leichenpass ist das Dokument, das den internationalen Transport des Sarges genehmigt; er wird von der zuständigen lokalen Behörde ausgestellt, nachdem Sterbeurkunde und Einbalsamierungszeugnis vorgelegt wurden.

Österreich ist — ebenso wie Rumänien — Vertragsstaat des Berliner Abkommens von 1937 über den internationalen Transport von Leichen. Gemäß dieser Konvention ist der Leichenpass ausreichend, um die Grenzen der Unterzeichnerstaaten zu passieren, ohne dass in Standardfällen eine gesonderte konsularische Genehmigung erforderlich ist. Der Straßentransport durch Ungarn ist direkt und kurz.

Was ist der Leichenpass und wie wird er ausgestellt?

Der Leichenpass (österreichischer Leichenreisepass) ist das Schlüsseldokument jeder Überführung aus Österreich. Er enthält die Identität des Verstorbenen, den verwendeten Sarg, die Route und den Bestimmungsort und genehmigt die Ausfuhr des Sarges aus Österreich.

Er wird von der lokalen Behörde ausgestellt — in der Regel dem Bezirksgesundheitsamt oder der Gemeindeverwaltung — nach Vorlage der Sterbeurkunde und des Einbalsamierungszeugnisses. Bei plötzlichem, gewaltsamem oder ungeklärtem Tod ist zusätzlich die Freigabe des österreichischen Rechtsmediziners oder der Staatsanwaltschaft erforderlich. Unser österreichischer Partner holt den Leichenpass direkt ein, ohne dass die Familie persönlich vorstellig werden muss.

Wax-sealed envelope — the mortuary passport, the key repatriation document
Illustration: Der Leichenpass — der Leichenreisepass, der den Sarg über die Grenze begleitet.

Wie lange dauert es, und was kostet es?

In den meisten Fällen aus Österreich dauert die Überführung 3–5 Tage vom ersten Anruf bis zur Ankunft in Rumänien. Die Gesamtkosten zwischen 2.500 und 4.500 € umfassen Einbalsamierung, transportkonformen Sarg, österreichische Dokumente, Leichenpass und Haus-zu-Haus-Transport.

Da Österreich nah an Rumänien liegt, sind die Transportkosten auf dem Landweg geringer als aus Westeuropa. Der Preisunterschied hängt vom Abgangsort ab — Wien und Ostösterreich sind am nächsten, während Tirol oder Vorarlberg im Westen einige Fahrstunden mehr bedeuten. Eine verbindliche Schätzung erhalten Sie schon beim ersten Anruf.

Städte und regionale Besonderheiten

Wir überführen aus ganz Österreich. Die meisten Fälle kommen aus Wien und dem Wiener Umland, wo der Großteil der rumänischen Gemeinschaft lebt, aber wir sind auch in Salzburg, Graz, Linz, Innsbruck und Bregenz präsent.

Die Entfernung zu Rumänien wirkt sich nur auf die Dauer des Straßentransports aus, nicht auf die Bürokratie. Von Wien dauert die Fahrt durch Ungarn bis zur Grenze rund zehn Stunden; aus dem Westen Österreichs einige Stunden mehr. Lufttransport wird aus Österreich selten gewählt, gerade weil die Landroute so direkt ist.

Detail of a zinc-lined casket, officially sealed for international transport
Illustration: Der vorschriftsmäßige Sarg, vorbereitet und versiegelt für den internationalen Transport.

Rumänisches Konsulat in Österreich

Rumänien unterhält eine Botschaft in Wien mit einer Konsularabteilung, die rumänische Staatsangehörige in Österreich betreut (Prinz Eugen-Straße 60, 1040 Wien). Termine für Konsularleistungen werden über die Plattform econsulat.ro vereinbart. Sollte in einem Ausnahmefall ein konsularischer Akt erforderlich sein, stellt die Konsularabteilung der Wiener Botschaft ihn aus.

In den meisten Fällen sind jedoch die österreichischen Dokumente und der Leichenpass ausreichend, und unser lokaler Partner erledigt die Formalitäten, ohne dass die Familie die Botschaft kontaktieren muss.

Welche Dokumente werden benötigt?

  • Sterbeurkunde (österreichische Sterbeurkunde), ausgestellt vom Standesamt, mit beglaubigter Übersetzung ins Rumänische
  • Leichenpass (österreichischer Leichenreisepass), der den internationalen Transport des Sarges genehmigt
  • Einbalsamierungszeugnis, für den internationalen Transport obligatorisch
  • Freigabe des Rechtsmediziners oder der Staatsanwaltschaft, wenn der Tod plötzlich, gewaltsam oder ungeklärt war
  • Personalausweis oder Reisepass des Verstorbenen
  • Transkription der Sterbeurkunde in die rumänischen Register nach der Ankunft

Was wir für die Familie tun

Sie haben einen einzigen Ansprechpartner, nur einen Anruf entfernt. Sie müssen nicht mit mehreren Unternehmen in zwei Sprachen und zwei Ländern sprechen — wir koordinieren beide Seiten: die österreichische (Abholung, Einbalsamierung, Leichenpass) und die rumänische (Urkundentranskrip­tion, Trauerfeier, Grabstätte).

Wir sind rund um die Uhr erreichbar. Viele rufen uns aus Österreich an, während sie noch vor Ort sind. Lesen Sie den vollständigen Leitfaden zur Überführung Verstorbener für einen Überblick oder den Leitfaden zum Leichenpass. Wenn Sie mehrere Optionen abwägen, lesen Sie auch die Überführung aus Deutschland oder aus Belgien — ähnliche Straßenrouten und verwandte Verfahren.

Wir schießen keine unklaren Beträge vor. Bevor irgendein Verfahren beginnt, teilen wir Ihnen schriftlich die vollständige Schätzung mit — was enthalten ist und was nicht.

KOSTENVERGLEICH

Orientierende Überführungskosten nach Ländern

Orientierende Kosten und Dauer für die Überführung nach Rumänien aus den wichtigsten Ländern der Diaspora. Für Österreich erhalten Sie eine verbindliche Schätzung beim ersten Telefonat.

Indicative repatriation costs by country
CountryDiaspora citiesDurationTotal costTransport
ItalyMilan, Rome, Turin, Bologna3–5 days€2,500–4,500Road or air
SpainMadrid, Barcelona, Valencia3–5 days€2,500–4,500Air (preferred)
GermanyMunich, Berlin, Stuttgart, Frankfurt4–7 days€3,000–5,500Road or air
United KingdomLondon, Manchester, Birmingham5–7 days€2,800–4,000Road or air (post-Brexit)
FranceParis, Lyon, Marseille3–5 days€2,000–3,500Road or air
Austria · Belgium · NetherlandsVienna, Brussels, Amsterdam3–5 days€2,500–4,500Road
USA · CanadaNew York, Chicago, Toronto, Los Angeles7–14 daysfrom $4,900Intercontinental air

HÄUFIGE FRAGEN

Häufige Fragen zur Überführung aus Österreich

  • Was kostet die Überführung eines Verstorbenen aus Österreich nach Rumänien?

    In der Regel zwischen 2.500 und 4.500 €, abhängig vom Abgangsort. Die Summe umfasst Einbalsamierung, transportkonformen Sarg, österreichische Dokumente, Leichenpass und Haus-zu-Haus-Transport auf dem Landweg. Da Österreich nah an Rumänien liegt, sind die Transportkosten geringer als aus Westeuropa. Eine verbindliche Schätzung erhalten Sie beim ersten Anruf.

  • Wie lange dauert die Überführung aus Österreich?

    In der Regel 3–5 Tage vom ersten Anruf bis zur Ankunft in Rumänien. Österreich ist — ebenso wie Rumänien — Unterzeichnerstaat des Berliner Abkommens von 1937, was die Formalitäten vereinfacht; die Fahrt auf dem Landweg durch Ungarn von Wien bis zur Grenze dauert rund zehn Stunden.

  • Was ist der Leichenpass?

    Es ist der österreichische Leichenreisepass — das Dokument, das den internationalen Transport des Sarges genehmigt. Er wird von der lokalen Behörde nach Vorlage der Sterbeurkunde und des Einbalsamierungszeugnisses ausgestellt. Ohne ihn ist eine Überführung nicht möglich. Unser österreichischer Partner holt ihn direkt ein.

  • Ist eine konsularische Genehmigung für die Überführung aus Österreich erforderlich?

    Normalerweise nicht. Österreich und Rumänien sind beide Unterzeichnerstaaten des Berliner Abkommens von 1937, und der österreichische Leichenpass ist für den Transport ausreichend. Eine konsularische Genehmigung wird nur in Ausnahmesituationen notwendig, etwa bei unvollständigen Dokumenten oder einem laufenden Strafverfahren.

  • Erfolgt der Transport aus Österreich auf dem Land- oder Luftweg?

    Fast ausschließlich auf dem Landweg, mit einem Spezialtransportfahrzeug durch Ungarn. Das ist die direkte und wirtschaftliche Lösung für Österreich, das an Ungarn grenzt, den Nachbarn Rumäniens. Lufttransport ist selten notwendig, gerade weil die Landroute so kurz ist.

  • Was passiert, wenn der Tod plötzlich oder gewaltsam eingetreten ist?

    Wenn die österreichischen Behörden ein medizinisch-rechtliches oder strafrechtliches Verfahren eröffnet haben, kann der Sarg erst nach der Freigabe durch den Rechtsmediziner oder die Staatsanwaltschaft herausgegeben werden. In diesen Fällen kann sich die Dauer um einige Tage verlängern, und wir koordinieren direkt mit den lokalen Partnern bis zur Einholung aller Genehmigungen.

  • Kann ich das Sterbegeld für einen Todesfall in Österreich erhalten?

    Wenn die verstorbene Person in Rumänien Rentner oder versichert war, kann die Familie das Sterbegeld beantragen. Grenzüberschreitende Fälle unterliegen besonderen Regelungen; wir erklären Ihnen genau, was auf Ihre Situation zutrifft.

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Rufen Sie uns an — wir koordinieren alles

Wir sind Tag und Nacht erreichbar, auch aus dem Ausland. Wir geben Ihnen eine klare Schätzung und übernehmen die Koordination ab dem ersten Anruf.

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